FAQ


Hier erfahren Sie Antworten zu den am häufigsten gestellten Fragen rund um das Thema Festrumpfschlauchboot und Außenborder.

Kann ich ein Motorboot ohne Führerschein fahren?

Kann ich ein Motorboot ohne Führerschein fahren?

Die einfache Antwort lautet: Ja! Seit 2013 gibt es eine neue Regelung im Wassersportbereich, die vor allem Gelegenheitsfahrer auf kleinen Gewässern erfreut. Sie erlaubt das Fahren eines Bootes ohne Sportbootführerschein ab einem Mindestalter von 16 Jahren. Die Regelung umfasst Boote, die der Freizeit dienen, genauer Motorboote, Segelboote und kleine Yachten aber auch Hausboote. Das Boot muss dabei kürzer als 15 Meter sein und der Motor darf nicht mehr als 15 PS (11 kW) Leistung haben. Das gilt sowohl in Küstenreichen als auch auf Binnengewässern. Aber auch hier gibt es Ausnahmen z. B. den Rhein. Wir empfehlen sich unbedingt vorab zu den allgemeinen und ortsüblichen Regelungen auf dem Wasser zu informieren.

Warum ein Festrumpfschlauchboot (RIB)?

Warum ein Festrumpfschlauchboot (RIB)?

Hin und wieder taucht die Frage auf: Wozu ein Schlauchboot, wenn ich es nicht zusammenpacken und im Kofferraum verstauen kann? Ja, sogenannte Dinghies oder komplett aufblasbare Schlauchboote haben definitiv ihre Berechtigung, sind allerdings durch den fehlenden Kiel nicht für Wellengang oder schnellere Fahrten geeignet.

Festrumpfschlauchboote oder Rigid Inflatable Boats (RIBs) hingegen haben einen festen Rumpf aus GfK mit einem Kiel, der die Fahreigenschaften erheblich verbessert.
Und wozu braucht es denn den Schlauch? Der Schlauch erweitert das das Boot, gibt Auftrieb und das bei einem geringeren Gewicht als eine Voll-GFK-Konstruktion. Darüber hinaus sorgt er bei dynamischen Fahrten für ein stabiles Fahrverhalten und auch für eine trockene Fahrt.
Ein weiterer Vorteil der größeren RIBs ist es, dass die Schlauchluft für den Transport abgelassen werden kann, wobei z. B. Begrenzungen in der Breite wie für Tunnel eher eingehalten werden können. Da sie im Vergleich zu Voll-GfK-Booten ähnlicher Größe weniger wiegen, können RIBs gut getrailert werden.

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Was bedeutet HEYboat oder PVC als Schlauchmaterial?

Was bedeutet HEYboat oder PVC als Schlauchmaterial?

Eines der verwendeten Materialien für RIB-Schläuche ist das HEYboat des deutschen Herstellers HEYtex®. Es besteht aus Polyvinylchlorid (PVC) und wird als extrem luftdicht, strapazierfähig sowie ausgezeichnet UV- und witterungsbeständig beschrieben. BRIG setzt je nach Bootsgröße und Schlauchdurchmesser die Ausführungen "mare 1050", "1200" oder "1400" ein.
Im Bereich der PVC-Schläuche hat sich in den letzten Jahren viel getan. Für viele Einsatzarten und -orte in unseren Breitengraden ist ein PVC-Schlauch eine gute und preislich attraktive Wahl.

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Was ist ORCA oder Hypalon?

Was ist ORCA oder Hypalon?

Das zweite von unseren Herstellern verwendete Schlauchmaterial und allgemein als noch hochwertiger als PVC angesehen ist ORCA®. Es ist der Produktname des belgischen Herstellers Pennel & Flipo für ein CSM-Neopren-Verbundmaterial. Die Abkürzung CSM steht für Chlorsulfoniertes Polyethylen. Neopren ist ein Chloropren-Kautschuk (auch künstlicher Kautschuk genannt). Beide Materialien haben eine sehr hohe chemische Beständigkeit sowie sehr gute Widerstandsfähigkeit gegen Versprödung und Witterungseinflüsse. Insbesondere im Bezug auf UV-Strahlung und Hitze erweist sich ORCA als resistenter als PVC-Materialien.
Sollte die Wahl bestehen, empfehlen wir für wärmere Gegenden oder Boote, die das ganze Jahr draußen liegen, einen ORCA-Schlauch.

Mit Hypalon® wird im Allgemeinen ein Material wie ORCA bezeichnet. Hypalon ist jedoch ein eingetragener Markenname der DuPont-Gruppe für ihr CSM. Seit 2010 wird Hypalon von DuPont nicht mehr produziert.

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Welches Boot ist das Richtige für mich?

Welches Boot ist das Richtige für mich?

Das bleibt Ihren Wünschen und Einsatzzwecken überlassen. Soll das Boot ein Tender sein für küstennahe Fahrten oder ein größeres Boot für Mehrtagesausflüge? Soll das Boot getrailert werden oder liegt es dauerhaft an einem Liegeplatz? Wird das RIB in gemäßigten Breiten mit geringer Sonneneinstrahlung gefahren oder auch in südlichen Gegenden wie etwa am Mittelmeer?

Soll eis ein Boot für Mehrtagesausflüge sein, empfiehlt sich sicherlich zumindest eine Kajüte mit elektrischer Toilette oder auch Kabine. Wir bieten RIBs von 3 bis 14 Metern an und beraten Sie gern.

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Welche RIBs sind trailerbar?

Welche RIBs sind trailerbar?

Grundsätzlich kann man Festrumpfschlauchboote aufgrund ihres geringeren Gewichts gut trailern. Dazu empfehlen sich in der Regel Modelle bis 10 Metern Länge. Die meisten können aufgrund ihrer vergleichsweise geringen Breite bei abgelassenem Schlauch auch durch die Alpentunnel gefahren werden. Das macht es zu einer besonders attraktiven Option für alle, die regelmäßige Ausflüge ans Mittelmeer im Auge haben.

Welcher Außenborder passt zu meinem Boot?

Welcher Außenborder passt zu meinem Boot?

Diese Frage lässt sich so pauschal nicht beantworten. Die wichtigsten Kriterien sind sicherlich die vom Hersteller minimalen, empfohlenen und maximalen Motorenleistungen. Innerhalb dieses Spielraums kann der Eigentümer sich relativ frei entscheiden. Geht es eher um angenehmes Cruisen oder um ordentlich Geschwindigkeit? Aber auch mit wie vielen Personen und mit welcher Zuladung das Boot üblicherweise gefahren werden soll, kann bei einem relativ leichten Boot, wie einem RIB, eine große Rolle spielen. Sie möchten es ganz konkret wissen? Wir beraten Sie gern.

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Was sind die Lieferzeiten bei Außenbordern?

Was sind die Lieferzeiten bei Außenbordern?

Haben wir einen Außenborder auf Lager, ist dieser innerhalb von 1 bis 3 Werktagen versandfertig. Kleinere Motoren werden von DPD transportiert und direkt abgeholt, wenn der Motor versandfertig ist. Anders sieht es bei größerem Motoren aus, die per Spedition geliefert werden. Hier wird der Abhol- und Liefertermin individuell zwischen uns und dem Kunden abgestimmt. Eine Übersicht der Lieferkosten finden Sie hier.

Was bedeuten eigentlich die ganzen Abkürzungen in den Motorenbezeichnungen?

Was bedeuten eigentlich die ganzen Abkürzungen in den Motorenbezeichnungen?

Die vielen Buchstaben im Modellnamen können auf den ersten Blick ganz schön verwirrend sein. Sie geben zum Beispiel Auskunft über die Schaftlänge des Motors (S/L/XL), die Zündungsart (M/E) und die Kraftstoffeinspritzung (EFI). Einen Überblick über die Abkürzungen der jeweiligen Hersteller finden Sie direkt auf unseren Markenseiten zu den Herstellern Mercury und Yamaha.